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Frühjahrsausfahrt
25. Mai 2008
Bericht von Thomas Vögeli
Am 25. Mai 2008 trafen sich rund 60
Klubmitglieder im Restaurant Bahnhof in Huttwil. Die einen hatten
bereits eine Fahrt durch Regen und Gewitter hinter sich, die andern
konnten die Anreise mit offenem Verdeck und auf trockener Strasse
zurücklegen. Fredy Stahlberger hatte mit seinem Team die diesjährige
Frühsommerausfahrt organisiert. Das von ihm versprochene schöne
Wetter sollte dann während des ganzen Tages anhalten, dies sei
vorweggenommen. Für die meisten Teilnehmer war Huttwil wohl eine
wenig bekannte Ortschaft; sie liegt im Oberaargau, gehört aber zum
Kanton Bern. Näher wollen wir aber die lokale Geografie und
Grenzgeschichten nicht erörtern.
Nach einer Stärkung mit Kaffee und Gipfeli
ging die Fahrt südwärts in Richtung Eriswil und Wasen. Auf
schmalen Nebenstrassen stieg das Gelände bald erheblich an, was
Lenker und Motoren einige Anstrengung kostete. Die erste Etappe führte
zur Lüderenalp, deutlich höher als 1000 Meter über Meer gelegen.
Immer wieder begegnete man den typischen Häusern mit den tief
heruntergezogenen Dächern, den mächtigen Scheunen und den farbigen
Gärten. Hie und da fragte man sich aber auch, wie die Leute im
Winter den Weg ins nächste Dorf oder noch weiter bewältigen. Beim
schönen Wetter überwog aber der idyllische, ländlich geprägte
Eindruck; mitunter schien die Zeit ein bisschen stehen geblieben zu
sein, und man wäre nicht erstaunt gewesen, wenn das Mittagessen
irgendwo in einem Haus wie im Sahlenweidli bereit gestanden wäre.
Zunächst führte uns der Weg aber hinunter nach Trubschachen, der
Heimat der bekannten Guezli. Kurz danach führte die Strasse wieder
bergwärts, nochmals auf über 1000 Meter über Meer. Auf Blapbach,
einer Alp zwischen Trubschachen und Eggiwil, war Mittagsrast. Die
Peugeots hatten den beschwerlichen Aufstieg problemlos geschafft;
mittlerweile waren die Insassen hungrig geworden. Dem liess sich im
währschaften Wirtshaus abhelfen. Wer nach dem feinen Braten mit
allerlei Beilagen noch hungrig war, konnte eine echte Meringue nach
Emmentaler Art probieren. Selbst die halben Portionen waren gross
wie Kinderköpfe, und unter der Schale und dem Schlagrahm war noch
Glace versteckt. Also musste niemand hungrig auf die Weiterfahrt.
Diese führte uns wieder talwärts an die Emme nach Eggiwil. Den
einen oder anderen kam die Strecke bekannt vor, und dieser Eindruck
täuschte nicht, denn in jener Region fuhren wir vor neun Jahren
beim Internationalen Treffen. Vorläufige Endstation war Schüpbach,
wo der Nachmittag beim gemütlichen Zusammensitzen ausklang. Einem
Peugeot gefiels dort so gut, dass er gar nicht mehr nach Hause
wollte und sich jeder tatkräftigen Hilfe der Klubkameraden
verweigerte. Das soll hie und da vorkommen. Dem schönen Eindruck über
die abwechslungsreiche Fahrt tat dies aber keinen Abbruch. Der
Vorstand dankt Fredy Stahlberger und seinem Team herzlich für die
gute Organisation und hofft, dass auch er trotz der vielen Arbeit
die Fahrt geniessen konnte.
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