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18. Oldtimer-Grand-Prix
Safenwil, 5. September 2009
(vö) Rund 50 Peugeots und an die hundert
Klubmitglieder hatten sich für den 18. Oldtimer-Grand-Prix in
Safenwil angemeldet. Das mag auf den ersten Blick erstaunen, da der
Anlass von der Emil Frey AG organisiert wird, welche keinen engen
Bezug zu Peugeot hat. Nun findet diese Veranstaltung bereits zum 18.
Mal statt. Jedes Jahr ist ein Klub als Gast eingeladen, und dieses
Jahr fiel uns die Ehre zu, neben einem Mini-Club und dem Aston
Martin Owners Club. Im Vorfeld der Anmeldung fragten besorgte
Mitglieder an, ob denn tatsächlich ein Rennen gefahren werde. Das
war definitiv nicht der Fall. Der Grand Prix bestand darin, dass die
Gäste in Gruppen von etwa zehn Fahrzeugen drei Runden auf einem
etwa 500 m langen Parcours auf der Teststrecke und durch das
Werkareal fuhren und ihre Fahrzeuge dem Publikum vorstellten. Dieses
war in Scharen aufmarschiert, dazu trug sicher auch das schöne
Wetter bei. Der Ablauf garantierte viel Abwechslung; nach der ersten
Gruppe Peugeots - den ältesten Modellen - startete eine Gruppe
Motorräder, diesen folgte wieder eine Gruppe Peugeots. Auch
Oldtimern aus dem Museum der Emil Frey AG wurde Auslauf im
heimischen Gelände gewährt. So bewegten sich praktisch pausenlos
die verschiedensten Fahrzeuge, darunter auch skurrile Gefährte wie
zwei Morgan Threewheeler über den Parcours. Während der
Mittagszeit herrschte eine Stunde Ruhe, um die Anwohner vor dem
Motorengeräusch zu verschonen. Die Teilnehmer hatten Gelegenheit
zum Mittagessen, auch dazu wurden die Mitglieder von Amicale Peugeot
von der Emil Frey AG eingeladen. Am Nachmittag - die Zuschauerzahl
nahm über Mittag noch zu - gings zum zweiten Mal auf den Parcours.
Nun bewegten einzelne Fahrerinnen und Fahrer ihre Wagen bereits
etwas rasanter. Sie kannten nun den Streckenverlauf und wussten,
welche Kurve etwas enger angesteuert werden konnte. Spektakulär
waren namentlich die älteren Rennmotorräder und deren Fahrer:
Diese waren mit Feuereifer dabei, legten sich in die Kurven und
gaben alles, um die Zuschauer in den Genuss eines fast echt
anmutenden Rennens kommen zu lassen. Dazu gehörte das typische Geräusch
von Rennmotoren, die anstelle eines Schalldämpfers nur mit einem
Rohr ausgerüstet sind, um den Gaswechsel zu erleichtern. Viele berühmte
Namen wie Norton, BSA, Ariel, Moto Guzzi,. Aermacchi, Benelli etc.
waren vertreten, und deren Fahrer lieferten sich spannende Szenen.
Alles bewegte sich aber im ungefährlichen Bereich; seit Beginn der
Veranstaltung kam noch nie jemand zu Schaden. Auch unsere Peugeots
genossen es, auf dem Parcours mit engen Kurven, Steigungen und einer
richtigen Geraden zu zeigen, was in ihnen steckt. Die Teilnehmer
waren begeistert, vor allem auch darüber, dass sie vor einem so
grossen und begeisterten Publikum auftreten durften. Inmitten des
Rundkurses konnte auch die Ausstellung der Peugeot Vertretung Plüss
aus Aarburg besichtigt werden. Das Modell 308 CC war von zwei
Oldtimern flankiert, eine gelungene Synthese von alt und neu.
Die meisten unserer Mitglieder nahmen wohl zu
ersten Mal an diesem Grand Prix teil. Sicher haben sich viele
vorgenommen, nächstes Jahr den Anlass wieder zu besuchen. Es lohnt
sich. Im Namen von Amicale Peugeot Veteranen Club Suisse danken wir
der Emil Frey AG, insbesondere Frau Ursula Hediger, herzlich für
die Einladung und den unvergesslichen Tag.
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