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In der
bekannten Qualität hat es der Veranstalter MAC Events aus Turin zum
fünften Mal wiederum geschafft, die rund 160 Teilnehmer und die
zahlreichen Zuschauer entlang der Rallye-Route zu begeistern.
Wer
bereits am Donnerstag nach Monza kam, hatte bereits Gelegenheit,
sich registrieren zu lassen. Eine Grosszahl von Teilnehmern nutze
die exklusive Möglichkeit am Freitagmorgen einige zusätzliche
Runden auf der Formel 1 Piste in Monza zu absolvieren und die
Höhe des eigenen Adrenalinspiegels zu testen. Welcome Desk und
Wagenabnahme waren wir wiederum vorbildlich organisiert. Nach dem
Fahrerbriefing erwartete die hungrigen Rallyeteams ein echtes
italienisches Mittagsbuffet und die ersten Benzingespräche im
multikulturellen Teilnehmerfeld nahmen ihren Lauf.
Fahrende
Träume präsentierte das Museum Storico von Alfa Romeo mit Vor- und
Nachkriegswagen sowie hochkarätigen Einzelstücken. So standen
beispielsweise im Einsatz ein 6C 1500 S Castagna – 1929, ein 6C
1500 S Zagato – 1928, ein 6C 1750 Super Sport Zagato – 1929, ein
8C 2300 Le Mans - 1931, ein 6C 2300 Pescara - 1934 und ein 6C 2300
Mille Miglia aus dem Jahr 1938. Die auserwählten Lenker dieser
Raritäten in ihren stilsicheren Alfa Romeo-Rennanzügen liessen
keinen Augenblick ungenutzt, ihrer Freude und ihrem Stolz mit
bedachten, aber kräftigen Beschleunigungsszenen Ausdruck zu
verleihen. Applaudierende Zuschauer waren ihnen damit stets sicher.
Gesamthaft ein starker Auftritt des Hauptsponsors der Coppa
Milano-Sanremo am dritten offiziellen Trofeo Alfa Romeo.
Nach dem
Start im Autodromo Nazionale Monza führte die Route am Freitag mit
Polizeieskorten direkt in die Innenstadt von Mailand zum Dom. Ein
weiterer Höhepunkt des ersten Tages bildete dabei die Präsentation
jedes einzelnen Automobils auf dem Domplatz vor den leuchtenden
Augen begeisterter italienischer Autofans.
Die erste
Etappe am Freitag führte von Mailand nach Gambolò durch
historische Dörfer und mitten durch mehrere Fussgängerzonen. Die
enthusiastischen Zuschauer freuten sich jedoch sichtlich über die
dröhnende Abwechslung.
Nach den
ersten Sonderprüfungen des Tages führte die Route zum Mittagshalt
traditionsgemäss auf das Weingut Monterotondo Ressort bei Gavi in
der Nähe von Alessandria. Bei herrlichem Frühlingswetter stand ein
Buffet mit Köstlichkeiten aus Keller und Küche bereit.
Der
Nachmittag hatte es mit dem Befahren des Scoffera Passes und
weiteren Sonderprüfungen in sich, bevor das erste Fahrzeug um 17.00
Uhr die hoch bevölkerte Promenade in Rapallo erreichte.
Der
Rutapass bildete die erste Herausforderung der Sonntagsetappe. Hoch
über der ligurischen Küste mit fantastischem Meerblick entzückte
die Ambiente in der Morgensonne Italiens. Über ambitiöse, schmale
und steile Strässchen erreichten die Teilnehmer gegen 11.00 Uhr
Genua zum Mittagshalt im ehrwürdigen Palazzo Ducale. Dass die
Fahrzeuge in Polizeibegleitung durch Einbahnstrassen, über
Rotlichter und durch Fussgängerzonen in die Innenstadt geführt
wurden, sei hier nur als Ergänzung der Vollständigkeit halber erwähnt.
Entlang
der Via San Lorenzo um den Palazzo Ducale bildeten sich zur
Mittagszeit ungewohnt starke Fussgängerströme, um die kostbaren
Raritäten aus der Nähe betrachten zu können. Entlang der Küste
verlief die Routenführung am Nachmittag via Albenga nach Sanremo.
Genauer in der Via Giuseppe Garibaldi warteten hunderte von
Schaulustigen ab 16.30 Uhr auf die eintreffenden Rallyefahrzeuge.
Jeder
Teilnehmer, welcher das Ziel in Sanremo erreicht, ist ein Gewinner.
Leider gab es auch dieses Jahr, infolge technischer Defekte, einige
Ausfälle zu beklagen. Anschaulich waren auch die vertretenen
Nationen. So waren 11 Teams aus Russland am Start. Neben 87
italienischen Teams, schrieben sich 1 belgisches, 2 spanische, 2
französische, 1 griechisches, 4 japanische, 1 luxemburgisches, 3
holländische, 2 monegassische, 2 Rep. San Marino, 3 amerikanische,
21 schweizerische und 3 englische Teams für die diesjährige Coppa
ein. Darunter auch der mehrfache Mille Miglia-Gewinner Giuliano Cané
mit seiner Ehefrau.
Die
Scuderia StellaLeone Svizzera, vertreten durch Norbert Vonlanten und
Beat Sutter, setzte erneut den Peugeot 203 C ein. Erfreut durften
wir feststellen, dass die Rennvergangenheit (Mille Miglia, Rallye
Monte Carlo, Liège-Rom-Liège etc.) des Modells 203 von weiteren
Piloten erkannt wurde, so nahm dieses Jahr bereits ein zweiter
Peugeot 203 teil, pilotiert durch das Team Alberto Donghi und Sara
Torri aus Brescia. Auch der Organisator hat sich mit der Zulassung
von zwei Peugeot 203 klar zur erfolgreichen Renngeschichte von
Peugeot bekannt. Vive la France!
Klassierung?
Tja, nach der Winterpause sollte man vor einer Rallye etwas üben,
wer dies unterlässt, den bestraft das Leben. Darum freuen wir uns
bereits auf die nächste Rallye. Weitere Informationen,
Teilnehmerliste mit Fahrzeugangaben und Fotos findet man auf der
offiziellen Website www.milano-sanremo.it in Deutsch, Italienisch,
Französisch und Englisch.
Beat
Markus Sutter, Scuderia StellaLeone Svizzera | www.stellaleone.com
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